

Am 9. Oktober wirken laut Nachrichtenlage zwei gegenläufige Kräfte auf FGBL: die Nachfrage nach sicheren Anlagen aufgrund französischer Haushaltsrisiken und der Druck durch anhaltende Inflation und hohe globale Renditen. Der morgendliche Anstieg des Bund bestätigt kurzfristige Unterstützung, beweist für sich genommen jedoch keine Umkehr des mittelfristigen Trends.
Die entscheidende Frage für die nächste Sitzung: Wird die Rendite zehnjähriger deutscher Anleihen nach dem Nachlassen der Energierisiken weiter sinken, oder werden Öl und die Erwartungen einer weiteren Straffung der EZB-Politik die Renditen erneut nach oben treiben? Diese Unterscheidung hilft, einen nachhaltigen FGBL-Trend von einer kurzfristigen Erholung zu trennen.
Ein wichtiges Volumenniveau ist die Volume Area 120.45 – 120.85. Der Preis hat sich inzwischen oberhalb dieser Spanne etabliert, doch der Open-Interest-Indikator zeigt, dass Händler ihre Positionen teilweise schließen.
Nahe der unteren DEV-2-Grenze des VWAP-Indikators erreichte die Käuferaktivität im aktuellen Kontrakt ihren Höhepunkt. Zu beachten sind die Volumenunterstützungsniveaus bei 119.8 – 120 sowie der Preis von 119.5.
Die Volumenwiderstandsspanne liegt bei 121.55 – 121.75.


